Meine Lieblings-Momente in Bildern

Die tolle Fotoparade, die Michael auf seinem Blog „Erkunde die Welt“ ins Leben gerufen hat, ist gerade FÜNF geworden. Happy Fünfmaliges, sage ich da erstmal, gratuliere von Herzen und freue mich, heute zum dritten Mal dabei zu sein.

Seit der letzten Fotoparade ist schon wieder ein halbes Jahr vergangen und ich blicke zurück auf viele berührende Reisemomente, zum Beispiel in San Juan/Puerto Rico, auf einer traumhaften Kreuzfahrt durch die British Virgin Islands mit dem größten Motorsegler der Welt, der MS Wind Surf, sowie in der Südsteiermark und in Andalusien.

Michael hat sich wieder sechs spannende Kategorien überlegt:

  • ungewöhnlich
  • entspannt
  • fern
  • beleuchtet
  • alt
  • schönstes Foto

Und hier kommen auch schon die Foto-Schätzchen 🙂

ungewöhnlich

Das Ungewöhnliche an dieser kleinen Collage ist wohl die Ähnlichkeit der Motive und der Stimmung der Bilder auf der linken Seite und jeweils des rechten Gegenübers. Man könnte denken, in ein und derselben Stadt unterwegs zu sein, oder? Doch zwischen beiden Orten liegen genau 6129 Kilometer 😉

Na, errätst Du, wo ich die Fotos geknipst habe? OK, ich verrate es Dir: Die Impressionen aus der Altstadt und von der Promenade mit den antiken Steintürmchen auf der linken Seite habe ich aus Cadiz mitgebracht – die Motive auf der rechten Seite habe ich in San Juan, Puerto Rico gefunden. In beide Städte habe ich mich schockverliebt. Über den perfekten Tag in Cadiz habe ich ja bereits berichtet. Auch in San Juan habe ich einen solchen Tag verbracht. Bericht folgt, also stay tuned…

entspannt

Oh ja, hier geht es entspannt zu – auf der Dachterrasse des San Juan Water Beach Club Hotels. Dieses Juwel liegt nur wenige Minuten mit dem Taxi vom Flughafen entfernt, direkt an der östlichen Stadtgrenze von San Juan, auf der Isla Verde.

Der Blick über die sanft geschwungene Bucht und die Weite des Atlantiks ist atemberaubend. Ein kühler Sundowner, in die Kissen der großzügigen Sofas gekuschelt, lauen Wind im Haar und würzigen Meeresduft in der Nase einfach unschlagbar! Dieser wundervolle Ort hat es mühelos in meine Liste der absoluten Lieblingsplätze geschafft.

fern

Dieser Schnappschuss von meiner lieben Freundin Elfi in der Ferne entstand bei einer Kletterpartie in den Ruinen der Burg Santa Catalina, die im 16. Jahrhundert das westliche Ende der Playa de la Muralla in El Puerto deSanta Maria bei Cadiz überragte. Die alten Steinmauern bilden heute eine pittoreske Kulisse an dem feinsandigen Strand mit seinem schönen Blick auf Cadiz und die Schrägseilbrücke Puente de la Pepa.

Es macht Spaß, hier herumzukraxeln, allerdings sah ich nur wenige Sekunden nach dieser Aufnahme nicht weit entfernt eine ziemlich imposante, brün-blaue Schlange mit schwarzem Muster auf dem Rücken durchs Geröll kriechen. Puuuh! Ich weiß nicht, was für eine Schlange es war, aber es gibt nicht wenige Giftnattern in Andalusien, also habe ich dem Tier ganz schnell wieder sein Territorium überlassen…

beleuchtet

Es ist jedes Mal magisch, wenn sich die Sonne langsam über den Meeres-Horizont hebt und einen neuen, tropischen Tag ankündigt. Für diesen denkwürdigen Augenblick werde ich glatt zum „frühen Vogel“ und stehe entgegen meiner Liebe zum „Lange-Schlafen“ weit vor 06:00 Uhr auf.

Dieses Bild, auf dem die ersten Sonnenstrahlen des Tages die schneeweiße Schiffshaut der MSY Wind Surf zum Leuchten bringen, entstand auf dem Weg nach Tortola, einer meiner Lieblingsinseln in der Karibik. Ach, was war das schön! Einen ausführlichen Bericht über diese unvergessliche Reise veröffentliche ich demnächst hier beim Reisejunkie-Magazin.

alt

Diese nostalgische Milchkanne verbringt ihren Lebensabend an einem wunderbaren Fleckchen Erde: Am Steinhaus auf dem Weingut der Brüder Silly, an der südsteirischen Weinstraße.

Jetzt im Sommer laden die sympathischen Brüder die Gäste ihrer PURES Leben-Ferienhäuser sowie alle Liebhaber der deftigen steirischen Küche und ihrer leichten, spritzigen, süffigen Weine hierher ein, um sie kulinarisch zu verwöhnen. Dazu der faszinierende Weitblick über den Weingarten und die slowenische Hügellandschaft – mehr geht nicht!

schönstes Foto

Es ist fast schon ein Wimmelbild, aufgenommen an der Playa de la Caleta in Cadiz. Die Ebbe hat die zahlreichen kleinen Fischerboote achtlos auf dem Trockenen zurück gelassen. Sonntägliche Badegäste tummeln sich unterdessen vor dem frisch restaurierten Balneario de la Palma, genießen den wolkenlosen, sonnigen Tag und gönnen sich ein erfrischendes Bad.

Und die freche Möwe links auf der Straßenlaterne hat den besten Platz und von dort aus alles im Blick. Ich bin sicher, sie liebt Cadiz genauso sehr wie ich 😉

Zugaben 1,2,3,4 🙂

kitschig-schöööööön

Eine mindestens genauso große Schwäche wie für Sonnenaufgänge habe ich…tadaaa…für Sonnenuntergänge. Dieses Prachtexemplar hat für immer einen Platz in meinen Erinnerungen gefunden. Die Natur hat mir dieses sagenhafte Farbschauspiel auf der Karibikinsel St. Martin geschenkt, auf der französischen Seite der Insel, deren östlicher Teil zu Holland gehört und St. Maarten heißt.

Von hier startete meine Kreuzfahrt mit der MSY Wind Surf und ich verbrachte zuvor einige Tage hier, um die Insel zu erkunden und mich schon mal so richtig in das Karibikfeeling fallen zu lassen. Die Hotels auf der Insel sind übrigens durchweg recht hochpreisig, deshalb war ich glücklich, über airbnb ein super-hübsches Appartment direkt am herrlichen Strand von Sandy Ground nahe des Hafenstädtchens Marigot gefunden zu haben, für ca. 70,-€ pro Nacht. Diesen Sonnentuntergang gab es direkt vor der Haustür gratis dazu.

neugierig

Die neugierigen Blicke dieser vier entzückenden Charakterköpfe hefteten sich in der Südsteiermark auf meine Kollegin Katja, mich und unsere vierbeinige Reisebegleitung, das Eselmädchen Florentina, mit dem wir in der Wärme der Frühlingssonne auf dem südsteirischen Grenzweg unterwegs waren. Wahrscheinlich wären die vier gerne ein Stück mitgekommen und hätten auch nichts zu Meckern gehabt. Ich hätte sie jedenfalls gerne mitgenommen 😉

stürmisch

Diesen ungestümen Moment habe ich auf einer meiner Lieblingsinseln erhaschen können, auf Virgin Gorda. Diesmal bin ich nicht zur Hauptattraktion des Inselchens – The Baths – gefahren, sondern habe mich erstmals für einen nicht weniger sensationellen, aber von Touristen kaum besuchten Strand entschieden: Spring Bay. Auch hier hat die Natur beeindruckende Granitfelsen ins Meer gewürfelt, die für die Brandung eine natürliche Barriere und lauschige Naturpools bilden. Ein echter „Nicht-mehr-weg-wollen-Ort“.

menschenleer

Solche idyllischen, friedvollen Abendstimmungen bietet jede der sieben großartigen Calas de Poniente an der Costa de la Luz in Andalusien. Es sind breite, goldsandige Natur-Buchten ohne Sonnenschirme, Plastikliegen o.ä., die von bronze-roten Felsen gesäumt und meist über schmale Holztreppen zu erreichen sind.

Hier bin ich an der Cala Encendida, an der im Sommer schon mal etwas mehr los sein kann, aber im Mai war es ganz einfach mein Strand. Ein detaillierter Bericht über die Highlights der Reise nach Andalusien folgt in Kürze.

 

Fotos: (c) Ines Laufer

 

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