Prosecco, Masken und der Zauber Venetiens

Schon beim Anflug wird klar: Venedig ist wunderschön! Eine ganz besondere Stadt, die fast surreal schimmert in der Lagune, mitten in der Adria. Mit ihren Brücken, den Prachtbauten aus längst vergangenen Zeiten und den singenden Gondolieri, die verliebte Paare durch die geheimnisvollen Kanäle kutschieren, zieht sie mich sofort in ihren Bann.

Aber Venetien hat noch viel mehr zu bieten als die Lagunenstadt. Zum Beispiel die „Strada del Prosecco“ – eine der romantischsten Weinstraßen Italiens, die durch die Region Treviso führt. Genau diese Straße – zumindest ein Stück davon, denn ich bin nur ein Wochenende hier – möchte ich unbedingt erkunden.

Ich habe gelesen, dass die Strecke einige enge Kurven und die Steigungen bereithält, deshalb entscheide ich mich für einen Opel CROSSLAND X – den neuen SUV von Opel – und dann gehts ab ins Hinterland Venedigs. Mein erstes Ziel ist das kleine Relais-Hotel „Duca di Dolle“, das hoch oben in den Prosecco-Weinbergen thront und einen bombastischen Ausblick über die Region bietet. Auf dem Weg dahin lasse ich mich verzücken vom Blick auf kleine Ortschaften und sich in die Weinberge windende Wege. Mein kleiner Offroader meistert die Strecke perfekt und bringt mich sicher ans Ziel. 

Wow! Die anderthalbstündige Fahrt hat sich gelohnt. Der Ausblick von hier oben ist wirklich fantastisch. Dazu eine geradezu magische Ruhe. Ein perfekter Ort, um sich richtig zu entspannen und Energie und Kraft zu tanken. Das gemütliche, rustikale Hotel wurde bereits im 16. Jahrhundert als Einsiedelei gebaut. Wie herrlich muss es sein, hier mit einem kühlen Prosecco aus den Bergen der Umgebung am Außenpool den Abend ausklingen zu lassen und die Gedanken zu den glitzernden Sternen schweifen zu lassen.

Hach, ich würde gerne noch verweilen, aber in der Ferne zieht ein Gewitter auf, also mache ich mich wieder auf den Weg. Ich möchte unbedingt noch nach Treviso, der Hauptstadt und Namensgeberin der Region. Wegen ihrer vielen Kanäle wird sie auch „das kleine Venedig“ genannt. Die mittelalterliche Architektur ist charmant um die Wasserwege „herum-gewachsen“ und in der Stadtmitte befindet sich die idyllische Flussinsel Pescheria, auf der mehrmals pro Woche ein Fischmarkt stattfindet. Souverän kurvt mein roter Flitzer durch die engen Straßen und Gassen des Städtchens. In dem beliebten Café Pasticceria Lo Scrigno Magico gönne ich mir köstliche Nougatpralinen, die ich mir langsam auf der Zunge zergehen lasse. Hmmmm…

Nach dem Abstecher nach Treviso geht es ans Meer, in das belebte Seebad Jesolo. Hier, 16 Kilometer nordöstlich von Venedig, erstreckt sich ein 15 Kilometer langer Sandstrand entlang der Adria, gesäumt von zahlreichen Hotels und Appartments. Kurz vor Sonnenuntergang erreiche ich mein Hotel, das Almar Jesolo Resort & Spa. Den schicken fünf Sterne Luxus – und zwar direkt am Strand – genieße ich in vollen Zügen. Vom Balkon meines Zimmers aus kann ich das Meer sehen. So schöööön! Ein erstes Probeliegen in dem kuscheligen Bett verspricht, dass ich hier herrlich süß schlummern werde.

Und wie sehr freue mich darauf, endlich einen eiskalt prickelnden Prosecco zu schlürfen – im letzten Licht des Tages, mit den Füßen im Sand – und diesen wunderbaren Tag Revue passieren zu lassen und mich schon auf morgen zu freuen. Prooooost!

Nach einer erholsamen Nacht in meinem Luxusbett und nach einem Frühstücksbuffet, das mein Schlemmerherz höher schlagen ließ, würde ich am liebsten einen Strandtag einlegen.

Da es allerdings regnet, fällt der Strandtag buchstäblich ins Wasser. Macht aber nichts, denn ich habe einen Plan B: Mit einem AliLaguna Linienboot geht es noch einmal nach Venedig. 15 Euro kostet die Fahrt auf der ich eine Stunde lang kräftig durchgeschüttelt werde. Nichts für schwache Mägen, aber eine Fahrt nach Venedig auf dem Wasserweg ist einfach toll.

Das Boot legt am San Marco Terminal an, unweit des Markusplatzes. Ein prima Ausgangspunkt für eine Sightseeingtour. Die Pracht Venedigs ist einfach umwerfend. Selbst der Regen hat hier etwas Romantisches an sich, auch wenn es mit Schirm in den winzigen Gassen und auf den Brücken manchmal ganz schön eng werden kann. Natürlich beinhaltet meine Sightseeingtour-Tour die „üblichen Verdächtigen“ wie den Dogenpalast, etc. aber Venedig ist ein auch richtiges Taschenmekka für Shopping-Junkies wie mich. So haben es mir auch besonders die Schaufenster der unzähligen kleinen Läden angetan, die wunderschöne, günstige Ledertaschen verkaufen. 

Neben den vielen Taschenläden gibt es auch unzählige Ateliers mit wunderschönen Karnevals-Masken. Wer kennt sie nicht, die bunt verzierten, detailverliebten venezianischen Masken? Sie lassen mich träumen von einer vergangenen Zeit und rauschenden Bällen und haben es mir so sehr angetan, dass ich nicht nur stöbern, sondern gleich meine eigene kreieren möchte.

Manche Ateliers – wie das Atelier „Tragicomica“– bieten Masken-Workshops an. Das will ich unbedingt ausprobieren. Ich habe wirklich die Qual der Wahl, denn es gibt so viele tolle Masken. Endlich habe ich meinen Rohling geunden – und kann loslegen. 

Ich entscheide mich dafür, meine Maske mit edler Goldfarbe zu bemalen und mit hübschen Federn zu verzieren. Als ich das Ergebnis anschaue, bin ich richtig stolz auf mich, denn die Maske ist wirklich hübsch geworden, oder?

Nach einem letzten, Prosecco-seligen Abend muss ich am nächsten Morgen auch schon wieder Abschied nehmen vom wunderbaren Venetien.

In nur zwei Tagen habe die idyllische Landschaft mit ihren Weinbergen und verschlafenen Dörfern erlebt, habe am Strand von Jesolo die salzige Meeresluft der Adria geatmet und den spritzigen Prosecco genossen, der in dieser Region mit viel Liebe hergestellt wird. Im quirligen Venedig habe ich mich in die reiche Geschichte der Stadt entführen lassen und habe mein eigenes venezianisches Kunstwerk kreiert. Das werde ich tragen. Vielleicht sogar bei meinem nächsten Besuch in der Lagunenstadt…

Infos

Günstige Direktflüge gibts zum Beispiel mit Ryanair ab Hamburg nach Treviso-Venedig (ab 45,-€) oder ab Berlin Schönefeld (ab 79,-€) – über Skyscanner. Der Transfer vom Flughafen Treviso nach Venedig dauert etwa eine Stunde. Ab Düsseldorf fliegt airberlin direkt nach Venedig (ab ca. 120,-€), Eurowings fliegt ab Köln (ab ca. 140,-€), mit Easyjet gehts ab Stuttgart in die Lagunenstadt (ab 88,-€)

Wer den Opel Crossland X nicht nur im Urlaub fahren will sondern damit täglichen Fahrspaß erleben will, kann den flotten Flitzer ab 16.850,-€ sein eigen nennen.

Übernachten mitten in den Weinbergen der Prosecco-Region: Im Duca di Dolle gibts ein uriges Doppelzimmer ab 120,-€ inklusive Frühstück. Den atemberaubenden Ausblick gibts gratis dazu. Adresse: Via Piai Orientali 5, 31030 Rolle di Cison di Valmarino – Treviso; Telefon: +39 0438 975 809, WebSeite: http://ducadidolle.it/en/

Das luxuriöse Meerblick-Doppelzimmer im Almar Jesolo Resort & Spa kostet in der Nebensaison ab 180,-€ (inklusive Frühstück), in der Hauptsaison, d.h. im Sommer, kann der Preis schon mal auf 300,-€ steigen. Daher mein Tipp: Die Reise im März/April oder Oktober/November planen. Dann ist es überall entspannter und touristisch nicht so überlaufen und auch das Klima ist angenehmer. Adresse: Via Dante Alighieri 106,  30016 Lido di Jesolo; Telefon: +39 0421 388111, WebSeite: http://www.almarjesolo.com/

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Fotos: (c) Melanie Schneid, Pixabay (3), Shutterstock, PR

Ein herzliches DANKESCHÖN geht an OPEL für die Einladung zu dieser wunderbaren Reise.

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